Der erste Lauf des Jahres war die NAVC Rallye Heidenrod am 15.2.2003 in Heidenrod-Zorn. Strahlendblauer Himmel am Vormittag und leichte Bewölkung am Nachmittag liessen alle Hoffnungen auf reichlich Schnee schwinden. Lediglich die Temperaturen weit unter Null Grad liessen einen den Winter nicht vergessen. So wärmten sich auch die vielen Zuschauer an der Strecke mit Glühwein und heissen Kaffe auf. Lediglich die Reifen zeigten sich unbeeindruckt und blieben die ganze Veranstaltung über eiskalt. Das merkte man dann auch gleich in der WP1. Nach einigen schnellen Waldkurven auf einer breiten, glatten Landstrasse, war am Anbremspunkt zur ersten Spitzkehre rechts, die Bremsleistung auf dem eiskalten Asphalt nicht allzu berauschend und nur mit viel Glück kamen wir noch einigermaßen um die Kurve. Auf dem anschliessenden, kurvenreichen Bergaufstück war dann noch die eine oder andere glatte Stelle, es gab aber keine grösseren Probleme mehr. Diese WP wurde zweimal direkt hintereinander gefahren. Im zweiten Durchgang ging es dann ohne Verbremser 3 sec. schneller. Nach der ersten Zwangspause ging es dann zur WP 3 und 4. Der Start war in einem Tal und man fuhr eine enge Kreisstrasse den Berg hinauf in Richtung Lautert um dort ein kurzes Stück auf der L337 in Richtung Nastätten zu fahren und anschliessend auf einen Schotterstück, eng an einen Wald entlang, bis man fast den Ortsrand von Oberwalmenach erreichte. Dort war dann eine sehr enge Spitzkehre zu fahren und es ging zwischen Schrebergärten hindurch mit vielen 90° Knicken auf die K92 und von da aus wieder Richtung Lautert. Dies ist die längste und schönste WP der Rallye Heidenrod. Nach beiden Durchgängen und der 2. Zwangspause am Dorfgemeinschaftshaus in Zorn, machten wir uns auf den Weg zu den 3. letzten WP`s der Rallye. Die Strecke geht auf sehr holperigen Kreisstrassen von Obermeilingen über Zorn nach Algenroth. Der Zuschauerpunkt in Zorn ist immer gut besetzt und die Rallyefans kommen dort auf ihre Kosten. Unsere WP Zeiten waren ca 10 sec. schneller als im letzen Jahr, ein Tribut an den neuen, drehmomentstarken Motor. Trotz aller Anstrengungen war jedoch das Team Thomas Heider/ HJ Zuckermeier auf Suzuki Swift im Schnitt 1 sec. pro WP schneller, so daß wir und mit dem 2. Platz von 11 gestarteten Teilnehmern in der Klasse zufrieden geben mussten.