Flugplatzrennen Eisenach Kindel 20./21.9.2003

Der Flugplatz Eisenach - Kindel, Neuland in der NAVC Rundstreckenszene. Das Gelände liegt auf einen sanft ansteigen Gelände oberhalb Eisenachs, bei einen neugeschaffenen Industriegebiet. 

Der Flugplaz selber ist schon etwas älter, der Streckenbelag besteht aus verfugten, durchaus griffigen Betonplatten. 
Insbesonders die Einfahrt der Gegengeraden zur unteren Querspange ist sehr wellig und erfordert wegen der hohen Kurvengeschwindigkeit, es wird im 5. Gang gefahren, äusserste Konzentration. Direkt danach muss auch in der Anfahrt auf die Schikane stark verzögert und um 2 Gänge zurückgeschaltet werden. Dreher sind an dieser Stelle an der Tagesordnung, wie ich, aber auch einige andere Fahrer, am eigenen Leig erfahren mussten.

Nach dem Ende des freien Trainings, so gegen 16:00 Uhr, bauten wir die Strecke für den 1. Kindel Supersprint über die 1/4 Meile auf. Die Startampel hatte und der befreundete Wassersportverein Lorch (www.motorbootrennen-lorch.de) zur Verfügung gestellt, sie eignet sich ausser als Startampel für Motorbootrennen auch gut für die 1/4 Meile. 

Nach einen Trainigslauf erfolgte die Startaufstellung klassenweise. Im 1. Lauf trat ich gegen Rainer Blubacher (VW Golf) an. Im Training war er nur 5/100 langsamer gewesen. 

Im ersten Heat konnte ich ihn jedoch trotz drei Schaltfehler um 34/100 schlagen. Im 2. Heat war mein Gegner mit Marcus Kirchner wiederum ein Golf. Jetzt klappte der Lauf noch besser als beim ersten Mal, im Ziel war ich mit einer Zeit von 16,85 sec. 7/10 schneller.

Das bedeutete den Klassensieg. Den zahlreichen Zuschauern und Fahrern machte dieser erster 1/4 Meilen Sprint sehr viel Spass , bei nächster Gelenheit wird er wieder bei einem Rundstreckenrennen integriert. 


 

Der Rennsontag begann mit der Fahrerbesprechung. Nach dem freien Training für Nachzügler war das Zeittraining angesetzt. Dieses bestand aus einer Einführungsrunde, einer gezeiteten Runde und der Auslaufrunde. Ich konnte die dritte Startposition herausfahren.
 


 

Das Rennen der K4 war das erste des Tages. Vor mir ein Golf und ein Corsa, neben mir ein Polo und hinter mir noch zwei Golf`s. Weiterhin fuhren in der Klasse noch zwei Trabant und ein Wartburg. Beim DASV wird im gegensatz zum NAVC fliegend gestartet. Der Fahrer an Position 1 gibt das Tempo an und wenn das Feld schön geschlossen auf die Startlinie zurollt, gibt der Flaggman den Start frei. Alle Fahrzeuge beschleunigten ziehmlich gleichmäßig und die Reihenfolge in den ersten Kurven entsprach der Startaufstellung. Nach kurzer Zeit konnte ich den Corsa überholen und holte auf den an erster Stelle liegenden Golf auf. In der dritten Runde nach der Schikane hatte ich die bessere Linieund überholte den Golf auf der Zielgeraden. Die restlichen Runden waren dann auch schnell vorbei und ich konnte als Sieger des ersten Laufes über die Ziellinie fahren. 
Durch meinen Sieg im ersten Lauf stand ich dann im 2.Lauf auf der Pole - Position. Die ursprünglich geplanten 20 Runden wurden aufgrund der vielen Reifenschäden am rechten Vorderrad auf 15 Runden reduziert. Mir war es recht, denn so ganz zufrieden war ich mit dem Motor nicht. Die Leistung war gut, drehfreudig bis 10000 1/min war er zwar auch aber im mittleren Drehzahlbereich, so zwischen 6000 - 7500 1/min, plagten mich immer noch kurze Aussetzer. Seit dem ersten Lauf in Bitburg wollen sie einfach nicht verschwinden. 
 


 

Die Einführungsrunde verlief problemlos, leider konnten wir nicht direkt starten, ein landendes Flugzeug zwang uns zu einer kurzen Pause. Der zweite Anlauf zum fliegenden Start klappte dann problemlos. Marcel Holzwarth hatte sich zwar bei der Anfahrt auf die Startlinie einen Hauch vorgemogelt, die Beschleunigung seines Corsas war auch nicht von schlechten Eltern, ich konnte mich jedoch bis zur ersten Kurve an die Spitze setzen. Diese Position gab ich dann auch bis ins Ziel nicht mehr ab.