Die letzten beiden Läufe zur Deutschen NAVC Rallyemeisterschaft fanden am 19.10 und 20.10.2002 in Mamming statt. Das regnerische Wetter im Vorfeld und 98% Schotteranteil liess auf eine gute Plazierung hoffen. Der Regen hatte das Gelände rund um das Mossandel-Kieswerk sehr tief und morastisch werden lassen. Wir hatten jedoch mit Bridgestone Potenza sehr gute Reifen dabei und dank Allrad Antrieb auch keinerlei Probleme mit der Traktion. Da der WP-Start auf unbefestigten Boden lag, entschloss ich mich, im Gegensatz zu den Asphaltrallyes, mit eingeschalteten Allrad bei 7000 1/min anzufahren. Auf der Startgeraden, die von einer Strohballenschikane unterbrochen war, konnte man bis in den 4. Gang schalten, bevor man an einer Links 2 bis in den 1. zurückschalten musste. Anschliessend folgte wieder eine lange Gerade, die Maisfeldgerade, mit Spitzengeschwindigkeiten bis 140 km/h, die wiederum in einer Links 2 endete. Danach folgte eine Rechts/Links/Rechts Kombination, die jedoch in Laufe der Rallye immer grader und rutschiger wurde. Die nun folgende Seegerade entwickelte sich zu einem Sprungbrett mit immer grösser werdenden Sprungschanzen.Die folgende Links 1 war irgendwie nur schlecht zu erkennen, da hatten einige Fahrer doch immer mal das Problem, die Einfahrt zu finden. Weiter ging es am See entlang, die am Ende liegende weite 180° Rechts-Kehre wurde auch immer tiefer und sandiger. Es folgte ein schlammiger, hügeliger, schmaler, rutschiger Weg mit einer Rechts 3, bevor wir wieder auf die Hauptstrecke kamen. Auf der nun folgenden breiten Zufahrtsstrasse konnte wieder bis auf 130 km/h im 4. Gang beschleunigt werden. Die Einfahrt in das eigendliche Kieswerk war wieder eine Links 2 und es ging zügig auf eine grosse Betonplatte, zwischen Förderbandstützen hindurch, die in einer 180° Linkskehre mit einer steilen Auffahrt auf einen grossen Sandhügel endete. Anschliessend folgte das Motodrom, eine Kombination aus engen Links- und Rechtskehren, zwischen tiefen Pützen, noch tieferen Sandlöchern und steilen Sandbergen. Das Ziel lag dann am Ende des Motodroms. Die Rückführung ging über einen schmalen Schlammweg, in dem einige Wagen steckenblieben und mit Hilfe eines Trakors rausgezogen werden mussten. Mein Panda machte diesmal keine grösseren Schwierigkeiten, lediglich eine sich immer wieder verbiegende Drehmomentabstützung der Hinterachse musste immer wieder gerichtet werden und ein Platten rundete die Veranstaltung ab. Im Endergebniss bedeutete es jeweils den Klassensieg und im Gesamtergebniss den 4.Platz 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Fotos: