Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren blieb diesmal der Wettergott gnädig und hielt die Schleussen geschlossen. Trotzdem waren die Kurven im Wald noch etwas feucht, es konnten aber Bridgestone Potenza gefahren werden. Der recht flache Start lässt ein zügiges Anfahren zu und man schaltet bis zur ersten Kurve in den dritten Gang. Auf dem folgenden Stück bleibt man im dritten bis zum Anbremspunkt zur Spitzkehre. Anschließend folgen noch einige schnelle rechts/links Kombinationen bis man am Waldausgang das Ziel erreicht. 
Diesmal fuhren wir zu Dritt auf dem Fahrzeug. Olaf startete als erstes, gefolgt von Lisa und mir. Im ersten Wertungslauf legte Olaf eine Zeit von 55.67 vor, Wieland Koch auf NSU TT kam trotz Aussetzer auf 55.13 und ich konnte mich mit 54.93 an die Spitze setzen. Im zweiten Durchgang sorgte eine weiter abtrockende Strecke für noch schnellere Zeiten. Olaf setze sich mit 54.46 deutlich an die Spitze. Wieland Koch konnte nicht dagegenhalten, die Aussetzer wurden wohl stärker; seine Zeit blieb mit 55.16 3/100 hinter der des ersten Laufes zurück. Zwischenzeitlich sorgte Nicolas Müller mit einem technischen Defekt für eine kurze Unterbrechung, bevor ich starten konnte. Der Lauf klappte fehlerfrei und die Uhr blieb bei 54.44 stehen was gleichzeitig den Klassensieg bedeutete. Lisa kam mit einer Bestzeit von 55.73 auf den 4. Platz gefolgt von Herbert Kronberger (Lancia A112) mit 58.15 und auf den 6. Platz lag Sebastian Koch (NSU TT) mit 58.15 sec. Nicolas Müller (Lancia A112) hatte zwei mal Pech, mit zwei technischen Defekten blieb ihm nur der 7. Platz.

Kurz vor dem Ziel gab es eine Geschwindigkeitskontrolle. Wieland Koch war mit 111Km/h deutlich am schnellsten, gefolgt von mir mit 101Km/h und Olaf Fischer mit 99 Km/h