Bei regnerischen Wetter fuhren wir am 5.5.02 in Rüdesheim los. Das erste Bergrennen des Jahres war der 21. Hunsrücker Bergslalom auf der L 185 zwischen Oberkirn-Lindenschied. Der Start der Klasse 1 war für 8:30 vorgesehen. Inzwischen hatte es zu regnen aufgehört und wir entschieden uns für Bridgestone Potenza, obwohl die Strecke noch etwas feucht war. Es waren auf vier Autos acht Starter in der Klasse. Ein NSU TTS und drei A112. 
Ein NAVC - Bergslalom besteht aus drei Läufen. Einem Trainigslauf folgen zwei Wertungsläufe vovon einer gewertet wird. Im Trainig lief mein A112 noch ganz normal. Als jedoch Lisa von ihrem ersten Wertungslauf zurückkam, meinte Sie, daß das Auto erste Aussetzer auf der Geraden nach der zweiten Spitzkehre gezeigt hätte. Nichts Gutes ahnend fuhr ich zum 1. Wertungslauf an den Start. Es wird stehend gestartet, die Zeit wird per Lichtschranke ermittelt. Wegen des feuchten Asphalts musste zum losfahren sehr gefühlvoll mit Gas und Bremse umgegangen werden. Ein Durchdrehen der Räder muss unbedingt vermieden werdern, da sonst gleich einige zehntel Sekunden fehlen. Ich hielt die Drehzahl auf zahme 4000 1/min, kuppelte behutsam ein und der Start klappte sehr gut. Die Schaltpunkte wählte ich bei 7500 1/min. So ging es bis zum Anbremspunkt zur ersten Rechtskehre, wo bei 7000 1/min  vom dritten in den zweiten Gang zurückgeschalten wird. Kurz vor dem ersten Bremsen merkte ich leichte Aussetzer. Der Rechtsturn wurde im leichten Drift genommen und es ging auf die kurze Gerade zur Linkskehre. Diese Gerade wird im zweiten Gang durchgefahren, der Motor dreht bis auf 8000 1/min. Die Linkskehre hatte es in sich. Der rutschige Boden verlangte eine aufmerksame und vorsichtige Fahrweise. Es klappte gut und ich konnte mit 5000 1/min aus der Kurve herausbeschleunigen und schaltete bei 7500 1/min wieder in den dritten Gang. Nach einer leichten Rechts/Links Kombination, die voll gefahren wird, zeigten sich kurz vor dem Schweitzer starke Aussetzer. Der Motor drehte nicht weiter hoch und die Fahrgeschwindigkeit blieb bei ca 80-85 km/h. Mit dieser niedrigen Geschwindigkeit stellte die Zielkurve, die sonst eine Mutprobe ist, kein Problem dar. Da ich sehr mit dem Motor beschäftigt war fuhr ich die Kurve doch etwas unkonzentriert und berührte den inneren Bordstein und beschädigte noch das Felgenhorn der rechten vorderen Felge. 
Ich probierte noch den zweiten Lauf zu fahren, doch der Motor zeigte starke Aussetzer, so daß ich das Auto in der zweiten Spitzkehre abstellen musste und es abgeschleppt wurde. Die gefahrene Zeit aus dem ersten Lauf reichte jedoch mit knapp 2/10 Sekunden Vorsprung zum Sieg.